Während anderswo beim Pyramidenbau zunächst einmal das eigentliche Bauwerk und dann die Informationshinweise dazu errichtet werden, geht so etwas bei uns anders herum.

Über unsere Absicht, einen Steinhaufen als Winterquartier und Sonnenplatz für Kleintiere, besonders Eidechsen, innerhalb des Landgrabengebietes ab 2017 zu gestalten, haben wir hier schon berichtet.

Inzwischen hat sich einiges getan.

Bereits im September 2016 wurde mit der geballten Man- und Maschinenpower des Weingutes Übel die ersten Steine an das bereit stehende Kiesbett geschafft

w01.Steinhaufenbett

und anschließend von Christiane Stiehl-Haas und Bernd Haas mit Steinen bedeckt.

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Dieser Ursteinhaufen – im notwendigen Umfang und Volumen viel zu klein – harrte geduldig seiner weiteren Zunahme. Die Infotafel gab schon mal über die erhoffte Belebung Auskunft.

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In der Zwischenzeit baute Christiane Stiehl-Haas immer mal wieder eine kleine neue Schicht sachgerecht aus.

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Da traf es sich gut, dass der SVO einen großen Haufen mit Feldsteinen von seinem Gelände selbstlos hergeben konnte, der dann im November in die Nähe des Ursteinhaufens abgeladen wurde.

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Die Hoffnung auf fortschrittliche Trainigsmethoden für den Balleinwurf von der Linie, mit denen Schüler- und Jugendmannschaften des SVO nach dem Geländelauf auf effektive Weise mit den Steinen präzise Würfe auf den Steinhaufen hätten üben können – wie das Obersülzer Senioren hier vorbildlich vorführen – erfüllte sich nicht.

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Von den Arbeitern beim antiken Pyramidenbau steht geschrieben, dass sie, wenn ihre Arbeitsbedingungen zu hart wurden, sich nicht scheuten gegen den Pharao zu streiken.

Treib aber mal in Obersülzen einen Pharao auf.

So blieb den drei Vereinssenioren nichts anderes übrig, selbst mühsam Hand anzulegen, damit der Steinhaufen im Laufe der Zeit seinen eigentlichen Zweck erfüllen möge.

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Und dass dieser Zweck ein sinnvoller ist, lässt sich hier bei wikipedia sehr gut nachlesen.

Bilder: Bernd Haas