01.Grauschn_Sauer

Bild: F. Sauer

Einer der letzten heimischen Zugvögel mit dem für diesen 14 cm kleinen Sperlingsvogel beeindruckend klingenden Namen: Grauschnäpper (Muscicapa striata) ist in den letzten Tagen eingetroffen. Aus dem Gebiet der südlichen Sahara – long way to fly!

Gerade rechtzeitig zu unserer am 2.5.2015 mit der Pollichia Frankenthal-Grünstadt veranstalteten vogelkundlichen Wanderung, die von Rudi Holleitner geführt wurde.

00.Teiln

Entlang des Landgrabens, an dem nur die üblichen Verdächtigen wie Stockente, Amsel, Bussard zu sehen waren, machte Holleitner die diskret in Baum und Busch verborgenen Vögel hörbar.

Erstaunlich ist, welche Vielzahl an Vogelarten am Landgraben inzwischen ihr Domizil gefunden haben, was nur einem geschulten Ornithologengehör in seiner ganzen Fülle offenbar wird.

So waren wohl die meisten von uns dankbar, auf die Vogelgesänge hingewiesen zu werden, gefolgt von ausführlichen Informationen über Aussehen und spezifischem Klang der jeweils belauschten Vögel.

02.Holl

Beim Gang entlang der Allee horizontal wurde wieder deutlich, dass mit dem Fällen der ganzen Pappelstämme seinerzeit die Chance vergeben wurde, durch das Stehenlassen von 4 Meter hohen Baumstümpfen Vögeln und Insekten mannigfaltigen Unterschlupf zu ermöglichen. Totholz ermöglicht Leben!

03.Totholz

Auch ein Tagpfauenauge genoss den spärlichen Sonnenschein.

04.Tagpfauenauge

Die Apfelblüte schauen und dabei dem Gesang der Nachtigall lauschen – das war ein sinnliches Vergnügen am Samstagnachmittag.

06.Apfelbluete

05.Teiln

Nicht gekennzeichnete Bilder: H. Wünnenberg