Schauen Sie mal in Wikipedia, dem allwissenden Internetlexikon, unter “Ameisen” nach.
Alles finden Sie: Von Körperbau über Ernährung und Staatenbildung zu Interaktion mit anderen Lebewesen – alles ist da.
Dieses Bild sagt dazu noch mehr über die Ameise:
Wikipedia
Und nun fragen Sie mich mal: Wie bildet ein solch kleines Wesen eine von außen so perfekt funktionierende Lebensweise? Arbeiten diese kleinen Tierchen alle an ihrem Platz für ein so großes “Staatengebilde” altruistisch zum Gedeihen ihrer Art? Was geht in ihrem “Kopf” vor?
Gibt es bei ihnen keine Individual-Mutationen a là Merkel, Sarkozy, Monti, Obama… oder auch Wulff, die vorgeben müssen, ihren eigenen Kopf zu haben? Haben die vielen kleinen wuseligen Tierchen eigentlich keinen Zoff? Alles easy – oder was? Ein Fall von Super-Organismus mit fest vom lieben Gott vorgegebenen Leitplanken?
Ich weiß: Es sind die Pheromone. Die leiten die Ameisen auf Schritt und Tritt. ( Und vielleicht auch unsere total durchblickenden Wirtschaftskatastrophen-Manager … obwohl: pecunia non olet, Geld stinkt doch nicht!)
Kann ja sein: Aber wo ist der Empfänger für die vielfältigen und auch komplizierten Signale, die diese nun wirklich kleinen Ameisen empfangen und richtig deuten können müssen. Sind das die Scapi, die Funiculi, die Antennengruben? Haben die Ameisen eigentlich kein Gehirn?
Im FREITAG vom 16.01.2012 beschreibt Benjamin von Brackel die Forschungsbemühungen von Jürgen Heinze von der Uni Regensburg, der durch seine Beobachtungen der kleinen possierlichen Tierchen mit dem Gehirn von der Größe eines Salzkorns (!) zu dem Schluss kommt, dass es im Staate Ameise keinesfalls reibungslos und vorwiegend altruistisch zugeht. Da herrscht ein Hauen und Stechen, ein Mobben und auch Töten.
Sehr interessant zu lesen – weil´s bei Ameisens so ist wie im richtigen Leben.

